Wochenende in Bildern 11./12. November – Vorfreude, Pommes und Selbstmitleid

Bleiben Sie dran, wenn es um die spannende Frage geht, ob es im Hause Pluripara gesundheitlich aufwärts geht oder nicht…

Samstag

Das Gute vorweg: drei fieberfreie Kleinkinder lassen ihre Eltern bis 8 Uhr schlafen. Nur ich erwache mit hämmernden Kopfschmerzen. Ich hab mir in dieser Woche zur Abwechslung mal eine Rippenblockade zugezogen und weil das alleine ja langweilig ist, noch eine Nebenhöhlenentzündung mit Husten und Heiserkeit.

Falls hier irgendwer mitliest, der den ultimativen Immunsystempimper kennt – nur zu.

Aber erstmal mit dem Erstgeborenen zum Bäcker, ausnahmsweise schon am Samstag.

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Nach dem Frühstück fahren das Goldkind und der Liebste Einkäufe erledigen und ich nehme Mount Wäscheberg in Angriff. Die Zwillinge zanken wenig und ich finde es geradezu harmonisch. Nach dem Mittagsschlaf kommt die weltbeste Babysitterin und isst mit uns Pasta. Der Liebste und ich machen uns auf in die Kunstsammlung und gehen ausgiebig sehr guten Cappuccino trinken…

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…mit feiner Aussicht auf Wolkewechselspiel über der Stadt.

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Wir merken, wie dringend wir Paarzeit brauchen und verquatschen uns so, dass wir an Beuys und Pollock nur noch vorbeihuschen können.

Zuhause empfängt uns eine glückliche, ausgeglichene Kinderschar mit tiefenentspannter Babysitterin. Herrlich, wir klönen noch eine Weile und dann machen sich alle bettfertig.

Der Liebste und ich gönnen uns noch ein romantisches Candlelightdinner (und fliegen am nächsten Morgen voll auf, als das Goldkind einen verräterischen Fleck auf dem Tisch entdeckt: „Habt ihr etwa POMMES GEGESSEN??“ Botschaft: „OHNE MICH???“)

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Wir sind eben voll gemeine Rabeneltern.

Und dann buchen wir tatsächlich noch Urlaub im Sommer. Am Meer. Große Vorfreude.

Sonntag

Wir schlafen bis halb 8 und heute verlagert sich der Nebenhöhlenblues in den Kiefer. Ich muss leider eine Schmerztablette nehmen und kann mich nur schwer überwinden, aufzustehen. Das Goldkind ist mir die Nacht über permanent auf die Pelle gerückt (Pommeswitterung?), mein frisch eingerenkter Rücken dankt.

Das sind die dunklen, dunklen Schattenseiten des Mutterseins. Funktionieren müssen, wenn man eigentlich nur die Decke über den Kopf ziehen möchte, weil man so fertig, kränkelnd und müde ist.

Der Strahlemann hatte in der Nacht Nasenbluten ohne erkennbare Ursache und das Bett muss abgezogen werden. Mount Wäscheberg hält sich vor Lachen den Baumwollbauch. Mir ist bei sowas vor dem ersten Kaffee eher zum Heulen.

Der Vormittag plätschert dahin mit Briobahn bauen…

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und Blumen gießen bei verreister Familie.

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Nach komatöser Mittagsruhe essen wir Kohlrabipuffer aus dem Ofen und der Liebste verschwindet zum Yoga. Wir machen uns ebenfalls auf den Weg.

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Ich fahre mit den Kindern zur Herzensfreundin, wir quatschen bei Kerzenlicht und essen Weckmann und Kekse.

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Nach ein wenig Kinderlautstärkenregulierung wird es richtig entspannt und die Kleinen spielen vertieft, kommen zwischendurch zum Tisch um sich wahlweise etwas zu essen, zu trinken oder einen Kuss abzuholen. So lässt es sich aushalten. Wir planen auch gemeinsam noch eine Woche wegzufahren. Vorfreude hoch 10.

Auf dem Weg nach Hause lässt dann leider die Schmerztablette nach und zu meinen Kieferschmerzen gesellen sich…na? Kopfschmerzen.

Das Waschen und Zähneputzen ist stressig und dann dieser Moment, wenn du völlig abgekämpft mit den Kindern endlich bettfein das Schlafzimmer betrittst und siehst: das Bett ist noch nicht neu bezogen  (s. Nasenbluten von heute morgen)…

Oarrrrr.

(Brüllendes Gelächter von Mount Wäscheberg aus dem Off. Äh, Keller)

Zum krönenden Abschluss gibt es noch Zoff zwischen dem Goldkind und mir, der das Bettbeziehen durch Hopsaktionen und Starrsinn erheblich erschwert.

Immerhin vertragen wir uns kurz darauf wieder.

Ich blicke etwas desillusioniert auf die neue Woche, morgen wieder den Alltag zu bestreiten in diesem angeschlagenen Zustand macht mich mürbe.

Gesündere Wochenenenden in Bildern seht ihr bei Geborgen Wachsen

Herzlichst

Pluripara

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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