Wochenende in Bildern 05./06. August – Kneipe, Krankenhaus und Kindergeburtstag

Dieses Wochenende startet pünktlichst um Mitternacht, Mutti hat nämlich Ausgang mit der liebsten Gemischtwaren und es wird spät. Sehr spät. So spät, dass wir beide für den nächsten Morgen nichts Gutes ahnen. Aber es hat Spaß gemacht und es gab einfach viel zu viel zu erzählen und ich wurde von einem charmanten jüngeren Herren vor der Kneipe nicht nur als hübsch betitelt, sondern auch noch für 28jährig gehalten. Achtenzwanzich, Freunde.

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Da haben wir herzlich gelacht und begeistert in die Hände geklatscht und ich hatte zuhause was Dolles zu erzählen. Fein.

Samstag

Wenn man entsprechend wenig schläft, kommt man schwer in die Gänge und das Wetter spornt auch nicht gerade zum Bäumeausreißen an. Aber es hilft nix, der Wocheneinkauf muss gemacht werden. Das Goldkind erbarmt sich und kommt mit.

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Im Supermarkt schöne zufällige Begegnung mit Herzensfreundin und Mann. Wir schauen belustigt an uns herunter. Huntergang.

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Derartiges Schuhwerk schützt übrigens nicht nur vor niederrheinischen Regengüssen, sondern auch vor distanzlosen Senioren an Kassen. Für Sie getestet.

Zuhause angekommen gibt es Mittagsruhe (oh yeah), Bratkartoffeln und seit langem mal wieder eine Mahlzeit ohne Gebrüll.

Damit keiner annimmt, ich Rabenmutter würde mich nachts bloß noch herumtreiben, mir von fremden Männern Komplimente machen und ein Lotterleben führen, tue ich was durchaus Mütterliches und Hausfrauenaffines. Ich mache an, äh, ein. Rote Bete nämlich.

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Ich bin Fan von saisonalem Einkaufen und Ernten und finde, Einmachen muss wieder viel mehr in Mode kommen. Hier mit Rettich, Zwiebeln, Piment, Zucker und Nelken. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Goldkind und ich fahren noch die Großeltern besuchen und am Abend geht es für alle zeitig ins Bett. Nicht einmal Fußball kriegen wir noch mit.

Sonntag

Ich traue mich kaum es zu schreiben, aber alle Kinder schlafen durch. Wir starten also bester Dinge in den Tag. Der Herzensmann und das Goldkind verschwinden nach dem Frühstück um die Gartenhecke zu schneiden und ich bereite das Mittagessen vor und bringe die Bude auf Vordermann. Die Zwillinge spielen und zanken im stetigen Wechsel. Im Zuge des Abstillprozesses fasse ich mir ein Herz und verräume Küchenbabyinventar. Ich weine auch nur ein kleines bisschen dabei.

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Aber es sollte noch dicke kommen. Das Goldkind hat einen sehr unschönen Zwischenfall mit der Wohnzimmertür und ich finde mich mit brüllendem Kind im Arm in der Notaufnahme wieder.

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Mir graust es seit der Zwillingssgeburt vor der Klinik und beim Anblick des Zehs meines Kindes wird mir ein bisschen blümerant. Aber ich staune ja immer wieder, wie sehr man funktioniert, wenn man muss. Es gelingt mir, das Kind zu beruhigen. Schwestern und Ärzte sind sehr freundlich und dafür, dass es so voll ist, dass die Menschen teilweise auf die Flure verteilt werden, sind wir wirklich schnell dran. Gottseidank nichts gebrochen, leider jedoch eine schmerzhafte Quetschung mit fieser Schnittwunde. Als der Zeh verarztet ist, teilen wir zwei uns auf dem Krankenhausflur erstmal ein Duplo und ein paar Erdbeermentos, um die Nerven zu beruhigen. Wir fahren heim und fallen augenblicklich in einen tiefen Mittagsschlaf. Ich bin völlig fertig von der Sorge und dem Zusammenreißen und fühle mich wie nach einem Marathon. Mein armes, tapferes Kind.

Nachdem wir zu Mittag alle ordentlich Gulasch verdrücken, geht es zum Familientreffen. Verwandtschaft aus Australien ist da und es muss ein fünfter Geburtstag gefeiert werden. Ansonsten so:

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Es ist ein schöner, gemütlicher Nachmittag mit guter Laune, netten Gesprächen und viel Sonne. Die Kinder spielen, fahren Rad und essen später begeistert Nudelsalat und Würstchen.

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Wir machen die Zwillinge vor Ort bettfertig, fahren heim mit Bibi Blocksberg und ich vergieße zuhause noch einige Abstill-Sorge-puh,der Zeh ist nicht gebrochen-ich bin so stolz auf meine Kinder-Tränen. Neben mir sitzt der Herzensmann und liest und teilt sich mit mir eine Tasse Tee.

Weitere Wochenenden in Bildern findet ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Herzlichst

Pluripara

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