#12von12 im Juli

Große Ferien muss man sich ja auch verdienen, dachte sich Petrus und schickte uns kurz vorher nochmal so einen richtig ordentlichen Regentag. Die Pflanzen freuts, die Mutti nicht.

Erstmal Kaffee. Dann sehen wir weiter.

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Mein Blick wandert etwa alle 4 Minuten gen Himmel, aber nichts zu machen. Es regnet sich richtig ein und die Wolkendecke zeigt keine Spur von Besserung.

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Mir schwant, dass dies ein langer Tag werden wird. K1 ist bis zum Mittag bei seiner Oma, so bleiben mir noch zwei Kinder zu beschäftigen. Wir schlumpern herum, ich lese vor, singe, mache Fingerspiele und zwischendurch gibt es auch Kuschelcontent.

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Wir wären nicht wir, wenn wir auch Unmengen dabei essen würden. Zweites Frühstück: Kalte Pizza von gestern. Mögen alle.

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Die nächste Zucchini wartet schon auf ihre Verarbeitung. Ich habe eine Wassermelone Zucchini getragen.

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Bevor ich mich anschicke, diesen Oschi zu zerteilen, müssen wir erstmal ein Schläfchen machen. Die Zwillinge wollen leider nicht in der Wippe schlafen, sondern beide auf mir. Das führt zu entspanntem Kinderschlaf und verspanntem Mutternacken.

Danach wird unter lautstarken Anweisungen der Hummel gekocht. Der Strahlemann übt derweil mit seinem Lauflernwagen, das..äh..Sitzen.

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Die freundlichste Hermesbotin from da hood klingelt und überreicht mir eine schöne Überraschung: die Wichtel – Sommerkekse von Alu. Übrigens einer meiner Lieblingsblogs. Und sie kann nicht nur schreiben, sondern auch backen. Dankeschön!

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Um die Kekse schnellstmöglich als Nachtisch deklariert zu verputzen, gibt es vorher eine Zucchini-Mais-Tortilla. Die Zwillinge sind begeistert und reißen die Schnäbel auf wie kleine Vögelchen.

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Danach geschieht das Unglaubliche. Der Regen hört auf. Die Zwillinge können gar nicht so schnell „Dada!“ sagen, wie ich sie in ihre (Team-gelbe-) Jacken verfrachtet habe.

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Auf an die frische Luft. Im Park ist es herrlich leer. Seit langer Zeit ein Spaziergang ohne Anquatscherei fremder Menschen. Wir horchen Vogellauten.

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Zuhause erwarten uns der Herzensmann mit Goldkind im Arm. Das Kind hat 39° Fieber. (Hier bitte Zonkgeräusch einfügen). Sonst hat er aber nichts. Merkwürdig.

Immerhin ist er nach mehrmaliger Betonung, dass er krank sei noch in der Lage, ein wenig Ball zu spielen. Wir verpassen den Kindern noch eine geballte Ladung Obst (Melone, Apfel, Trauben) und während der Herzensmann die Kinder nacheinander bettfein macht, räume ich das Chaos auf. Puh! Hier geht es schon wieder…

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So ganz aufgeräumt ist es ja nie bei uns, oder zumindest nur für wenige Minuten. Am Kühlschrank hängt daher dieses hier (dreimal täglich laut aufzusagen):

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Die Kinder schlafen und auf mich wartet der zweite Teil dieser unglaublich schön gemachten Dokumentation über den Unterricht an einer Waldorfschule. 

Dafür lohnt es sich, mal fernzusehen.

Ich muss gerade ein bisschen lachen, weil ich mit einem Auge in die anderen #12von12 geschaut habe. Ich hab nämlich beim Lesen meines Artikels gedacht: „Meine Herren, was für ein strunzlangweiliger Tag“, aber gefühlt jeder Zweite schreibt ebendies von sich. Das Wetter, Leute, das Wetter! Reinschauen lohnt sich trotzdem bei Draußen nur Kännchen.

Herzlichst

Pluripara

 

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